Bevor wir nach Mirissa gefahren sind, haben wir drei Tage an der Südküste im hippen Surferparadies Hiriketiya verbracht. Nach fünf Nächten im leeren und eher langweiligen Tangalle wussten wir Hiriketiya umso mehr zu schätzen. Gerne wären wir noch länger geblieben, aber wir hatten ja ein Weihnachts-Date mit unseren neuen Freunden.
Das erste Gasthaus Hiriketiyas eröffnete Rosie vor fünf Jahren. Sie serviert jeden Tag für ein paar Gäste sensationelles traditionelles Rice & Curry und "entführt" danach gemeinsam mit ihrer Mutter und Tochter alle Kinder zum Karten Spielen oder trällert Charthits der 60er bis 80er auf ihrem Keyboard. Zwei Abende haben wir hier aus Empfehlung unseres Gastwirts verbracht und waren begeistert von so viel Gastfreundschaft und Herzlichkeit.
Im Kontrast zum Dorfleben Hiriketiyas steht die relativ kleine Bucht, in der immer mehr Hotels gebaut werden. Wir verstehen sehr, wieso sich so viele Reisende hier wohl fühlen. Man kann surfen und es gibt tolle Yogaangebote an verschiedenen Orten. Das kulinarische Angebot ist ganz nach unserem Geschmack: Leckere gesunde Bowls gibt es im "Malu", Marlis Lieblings-Smoothie mit Espresso und Banane wird im "Salt" serviert und die Happy Hour des "Dot´s" ist unschlagbar. Wir hoffen nur, dass es in den nächsten fünf Jahren nicht viel zu voll an diesem schönen Ort, der schon lange kein Geheimtipp mehr ist, wird. Rosie jedenfalls braucht keine neuen Gäste mehr: ihr Esstisch ist jeden Abend bis zum letzten Platz besetzt.
Okay ciao! Marli und Nils